Mit Hündin Velvet zu Windhundrennen



Ich grüße jeden Besucher dieser Seite herzlich. Ich heiße Helen Bauer und halte seit gut 35 Jahren Windhunde.  Ich selbst bin heute entsprechend meinem Hobby zu Windhundrennen, Windhundcoursing und Hundeausstellungen auf den Windhundplätzen unterwegs. 

Zuletzt bin ich Ende März und Anfang April mit meiner Rennwhippethündin  Velvet zum Rennen in Rotterdam in Holland (die Holländer haben viele und gute Rennhunde) und in Hildesheim bei Hannover  gewesen. Beide Rennen hat Velvet bei guter Konkurrenz gewonnen . Im vorigen Jahr wurde sie hinter ihrer Wurfschwester in der Schweiz Vizeeuroparennsiegerin und in der Deutschen Rennrangliste steht sie hinter ihrer Schwester auf Platz 2.

Natürlich freut man sich über solche Erfolge sehr, aber das wichtigste ist immer dabei, dass der Hund seinen Spaß hatte und er unverletzt geblieben ist. Denn die Geschwindigkeiten und der körperliche Einsatz sind beim Rennen sehr hoch . Jeder hat den unbedingten Ehrgeiz , den künstlichen Hasen auf jeden Fall zu erreichen. Etwas Schöneres gibt es für einen Rennhund nicht.

Das kann auch nicht anerzogen werden. Diesen Ehrgeiz und starken Hetztrieb hat er in die Wiege gelegt bekommen. Man muss nur dafür sorgen, dass er seine körperlichen Möglichkeiten durch ein passendes Training auch entfalten kann.

Ich werde oft gefragt, ob ich denn, wenn der Hund gewonnen hat, Geld bekomme. Grundsätzlich ist das in  Deutschland und den meisten Ländern Europas nicht so, im Gegenteil, man muss Geld zahlen, um starten zu dürfen. Und das ist auch gut so. Denn in Länder wie England und Spanien, wo durch Rennwetten Geld verdient wird, ist der Rennhund ein Einkommensfaktor, mit dem der Lebensunterhalt bestritten wird. Und da wird gerechnet, ab wann so ein Hund sich nicht mehr rentiert. Sie können sich vorstellen, was sich daraus oft ergibt.

Ich will nur ,dass meine Hunde dem Nachgehen können, was sie am liebsten tun. Nämlich hinter einem sich schnell bewegenden Objekt hinterherzurennen.  Da ich das keinem Hasen oder Reh antun möchte, nutze ich dafür die Rennbahn oder für die Cirnecos das Coursinggelände.  Leider gibt es sehr wenige Cirnecos mit einer Rennlizenz und so kommen sie viel seltener zu offiziellen Veranstaltungen, obwohl sie genauso gerne auf der Bahn laufen wie andere Windhunde, nur sind sie um einiges langsamer.  Das bringt aber wiederum mit sich, dass sie viel öfter in freier Natur ohne Leine laufen dürfen, da sie kaum einen Hasen einholen würden und ein Reh ist ihnen wahrscheinlich zu groß, um es längere Strecken zu verfolgen.

Ich denke das reicht für heute. Da meine schnelle Whippethündin läufig geworden ist, muß ich mit ihr ca 120 Tage pausieren, bis sie wieder ihre alte Leistungstärke erreichen kann.  Deshalb wird das Nächste Ereignis die Teilnahme am Europasiegercoursing in Italien im Juni mit den Cirnecos sein.

Alles Gute

Helen Bauer

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