Zeckenschutz für den Hund



Vor Zecken gut geschützt - im Urlaub mit Hund und zu Hause

Wir freuen uns auf warme Temperaturen, jede Menge Sonnenschein und ausgiebige Spaziergänge mit unserem Hund. Saftige Wiesen, grüne Wälder und Gärten laden zum Toben und Verweilen ein. Leider werden die wärmeren Monate auch von einer stärkeren Zeckengefahr begleitet. Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen, da sie Mensch und Hund befallen können. Die am weitesten verbreitete Zeckenart in Deutschland ist der Gemeine Holzbock.

Krankheiten, die durch Zecken beispielsweise übertragen werden können sind:

  • Borreliose
  • Babesiose (Piroplasmose, Zeckenfieber)
  • Ehrlichiose (Rickettsiose)
  • FSME

Wie können Hunde vor Zecken geschützt werden?

 

  • Untersuchung des Fells nach jedem Spaziergang in der Natur

Es empfiehlt sich, nach jedem Spaziergang in der Natur, das Fell des Hundes auf Zecken zu kontrollieren. Falls ein kleiner "Blutsauger" im Fell des Hundes entdeckt wird, sollte dieser umgehend vorsichtig mit einem Zeckenhacken oder einer Zeckenzange entfernt werden.
Die Zecke sollte dabei gerade herausgezogen werden. Je länger die Zecke sich festsaugen kann,
desto höher ist die Übertragungsgefahr von Krankheitserregern. Viele Erreger werden bereits übertragen, wenn die Zecke 12 bis 24 Stunden saugen kann.

Bei Unsicherheit, wie die Zecke entfernt werden kann, empfiehlt sich in jedem Fall der Besuch des Tierarztes!

Impfungen für Hunde und Kontakt-Antiparasitika

Ab dem Alter von 3 Monaten kann bei Hunden die 1. Impfung gegen Borreliose erfolgen, die 2. Impfung folgt dann drei bis fünf Wochen später. Danach schließen sich Auffrischungsimpfungen an. Tierärzte geben hier umfassende Informationen.
Schutz vor Zecken bieten auch Antiparasitenmittel. Bei Hunden kommen flüssige Lösungen, sogenannte Spot-On-Präparate zum Einsatz, die mit einer Pipette auf die Haut des Hundes getropft werden. Damit der Hund diese nicht ableckt, werden sie im Nackenbereich verabreicht. Von hier aus verteilen sie sich. Der Schutz gegen Parasiten und Zecken bleibt dann über mehrere Wochen bestehen. Alternativ kommen auch Halsbänder zum Einsatz.
In jedem Fall empfiehlt sich die Rücksprache mit dem behandelnen Tierarzt, welche Arzneimittel am geeignet sind und welche Vorgehensweise sinnvoll ist.

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